BGL Ligue und Corona
Bis zu 30 Prozent Einnahmeverlust
Die Corona-Krise legt die Welt lahm. Davon sind auch die Vereine aus der BGL Ligue betroffen. Am Mittwoch entschied der nationale Fußballverband, den Ball in Luxemburg bis mindestens zum 27. April ruhen zu lassen. Das bleibt nicht ohne Konsequenzen. Bei einigen Klubs wird es in den kommenden Monaten zu einem Einnahmeverlust von bis zu 30 Prozent kommen. Andere versuchen, mit Kurzarbeit über die Runden zu kommen.
Einige BGL-Ligisten hängen wegen der Corona-Krise finanziell in den Seilen Foto: Editpress/Gerry Schmit
Die Finanzen eines Amateurvereins sind oft ein wackliges Konstrukt. In vielen Fällen geht die Rechnung am Ende des Monats nur sehr knapp auf. Vor allem betroffen sind Vereine, die professionelle Sportler in ihren Reihen haben oder Dienstleistungsverträge („contrat de louage“) anbieten. In diesem Fall befinde sich in der BGL Ligue alle 14 Vereine.