Coupe de Luxembourg

Am Tag vor dem Finale: Mersch steht kopf

Eine letzte, möglicherweise unruhige Nacht steht noch bevor. Bei der Marisca Mersch ist die Anspannung vor dem größten und wichtigsten Fußballspiel der Vereinshistorie deutlich zu spüren. Ein Gespräch mit Präsident Marc Kill, der sich zum ersten Mal ganz offiziell mit dem internationalen Geschäft auseinandergesetzt hat.

Die Merscher Spieler werden sich auf den zwölften Mann verlassen können

Die Merscher Spieler werden sich auf den zwölften Mann verlassen können Foto: Editpress/Jeff Lahr

Dienstagabend in Mersch. Zum ersten Mal in der 115-jährigen Vereinsgeschichte beschäftigte man sich bei der Marisca mit einer möglichen Conference-League-Teilnahme. „Es ist noch immer etwas verrückt, aber dieser Punkt stand tatsächlich zum ersten Mal auf der Tagesordnung unserer Vorstandssitzung. Wir wollen auch nicht ganz naiv sein und uns überhaupt nicht mit dem Thema auseinandersetzen … Uns haben aber schon erfahrene Vereine aus der BGL Ligue Hilfe angeboten“, meinte Präsident Marc Kill. Überfordert ist das Vereinsoberhaupt mit der Situation zwar nicht, dennoch sind die vergangenen Wochen nicht spurlos an ihm vorbeigegangen. Auch kurz vor dem Endspiel ist es für den Merscher Chef noch schwer in Worte zu fassen, was derzeit in ihm vorgeht: „Mir steigen fast wieder die Tränen in die Augen, wenn ich das beschreiben soll. Ich bin einfach nur unheimlich stolz. Die Motivation bei den Spielern, Trainern und allen anderen zu sehen, nimmt mich emotional sehr mit, im positiven Sinne.“

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Fussball

Geduld zahlt sich aus: Käerjengs Weg in eine rosige Zukunft

;