Basketball
FLBB-Damen müssen sich nach ordentlicher Gegenwehr deutlich geschlagen geben
Im Hinspiel war Luxemburg in Italien deutlich mit 34 Punkten unterlegen. In der gestrigen FLBB-Mannschaft fehlten gleich fünf Stammspielerinnen aus diesem Vergleich. Trotz dieser Tatsache war das Auftreten der Luxemburgerinnen recht ordentlich, auch wenn Italien ohne Gnade für das lokale Team war.
Ehis Etute (Nr. 35) sorgte für Impulse unter dem Korb und kam am Ende auf 14 Zähler Foto: Editpress/Jerry Gerard
Im Vorfeld war klar, dass es aufgrund der zahlreichen Ausfälle für das FLBB-Team Schwerstarbeit gegen den italienischen Favoriten geben würde. Die Gäste gaben logischerweise sofort den Ton an. Die luxemburgische Nationalmannschaft ist bekannt dafür, eine gute defensive Arbeit zu leisten. Klar, dass Coach Marius Dziurdzia in solch schwierigen Momenten nicht von dieser Prämisse abweichen würde. Von der Seitenlinie unterstützte der Coach lauthals sein Team. Jablonowski und Co. waren auch keineswegs gewillt, sich sofort überrennen zu lassen. Die Top-Spielerin Jasmine Keys war aber nicht auszuschalten, sodass Italien frühzeitig die Führung an sich riss (4:9). Luxemburg tat sich gegen die aggressive Verteidigung der Italienerinnen schwer. Dennoch konnte Jablonowski mit einem „and one“ den Kontakt aufrechterhalten (6:9). Die Einwechslung der jungen Ehis Etute brachte eine neue Dynamik in die Offensive. Skrijelj traf erstmalig aus der Distanz und der Kontakt blieb erhalten (13:18). Italien nutzte in der Folge seine Größenvorteile und zog definitiv davon (13:31). Luxemburg versuchte, erneut Ordnung in seiner Defensive zu finden. Bidingers Dreier stoppte vorübergehend den Aderlass (20:33). Aber dann schlug Nicole Romeo erbarmungslos zu. Mit drei Distanzwürfen in Folge sprengte sie die 20-Punkte-Grenze. Die Profispielerin vom italienischen Verein Iveco Eirene Ragusa sollte insgesamt siebenmal bei acht Versuchen aus der Distanz erfolgreich sein. Überhaupt litten die Luxemburgerinnen enorm unter der italienischen Treffsicherheit (19 Dreier) von außen. Bis zur Pause blieb der zahlenmäßige Unterschied mit 24 Zählern in etwa stabil.