Basketball
Mini Europe: Wo in Esch Basketballträume entstehen
Seit über 30 Jahren gehört das Mini Europe vom Basket Esch zu den bedeutendsten Jugendturnieren im luxemburgischen Basketball. Zahlreiche Spieler sammelten dort ihre ersten großen internationalen Erfahrungen. Einer von ihnen ist Joé Biever, der 2003 mit Esch den historischen Turniersieg feierte – ein Moment, der seine gesamte Karriere prägen sollte.
Genau 20 Jahre nach seinem Sieg beim Mini Europe feierte Joé Biever als Kapitän den Meistertitel mit dem Basket Esch Foto: Editpress/Jeff Lahr
Es ist inzwischen eine feste Institution: das Mini Europe des Basket Esch. 1994 wurde das internationale Turnier für U14-Mannschaften erstmals ausgetragen und ist drei Jahrzehnte später aus dem luxemburgischen Basketball nicht mehr wegzudenken. Ein Turnier, das sich über die Jahre stetig weiterentwickelt hat – 2010 erhielt es das Label des internationalen Basketballverbandes FIBA, ein Jahr später nahmen erstmals auch Mädchenmannschaften teil – und das noch immer mit demselben Ehrgeiz organisiert wird wie in den Anfangsjahren. Kein Wunder also, dass ausländische Spitzenmannschaften wie Estudio Madrid die Reise nach Luxemburg weiterhin gerne auf sich nehmen.
Kein anderes Jugendturnier in Luxemburg dürfte ein größeres Renommee besitzen. Dass eine solche Erfahrung eine ganze Spielerkarriere prägen kann, bestätigt Joé Biever. Über Jahre war er einer der Leistungsträger des Basket Esch, feierte mit dem Klub zwei Meistertitel und einen Pokalsieg. 2024 beendete er seine aktive Karriere. Das Mini Europe spielte dabei eine wichtige Rolle in seiner Laufbahn, denn er gehörte zu jener Escher Mannschaft, die 2003 erstmals den Turniersieg für den organisierenden Verein holen konnte.