Volleyball

Esch siegt zum Auftakt gegen Bartringen

Bartringen war nach Esch gereist, um Schadensbegrenzung zu betreiben. Die Mannschaft hatte teilweise noch Trainingsrückstand und die transferierte Sarah Wolf ist erst ab Dezember spielberechtigt. Somit wundert es nicht, dass das Spiel mit 0:3 verloren ging.

Freude in Esch über den Sieg zum Saisonauftakt

Freude in Esch über den Sieg zum Saisonauftakt Foto: Editpress/Jean-Jacques Patricola

Der Escher Trainer Juan Carlos Blanco konnte, im Gegensatz zum Gegner, aus dem Vollen schöpfen. Den besseren Start hatte allerdings der Gast aus Bartringen, der sich mit 5:2 absetzen konnte. Doch so langsam konnten sich Chambers und Co. wieder heranarbeiten und mit 14:13 die Führung übernehmen. Doch Bartringen hielt dagegen und schaffte, unter dem Impuls seiner neuen Kapitänin Isabelle Frisch, den Anschluss und zog seinerseits auf 20:17 davon. Aber noch war der Satz nicht entschieden. Esch versuchte es zu sehr mit der Brechstange, was der gegnerischen Verteidigung in die Karten spielte. Bei 20:21 nahm der Bartringer Coach Georgi Sabchev eine Auszeit. Doch er erreichte seine Spielerinnen nicht, denn Esch gewann die Hoheit in der Money-Time. Es brannte jetzt lichterloh in der Bartringer Annahme, sodass die letzten Punkte problemlos an den Gastgeber gingen (25:22).

Dieselben beiden Teams nahmen dann auch den zweiten Satz in Angriff. Dieser verlief einige Zeit auf Augenhöhe, ehe Bartringen den Druck erhöhte und die Escher Annahme ins Wackeln kam. Schnell war ein Vier-Punkte-Vorsprung erreicht. Doch Esch riss sich zusammen und schaffte bei 10:10 schnell wieder den Anschluss. Nun ging es munter hin und her, kein Team vermochte sich zu diesem Zeitpunkt abzusetzen. Blanco probierte es mit einem doppelten Wechsel, mit Zuspielerin und Diagonalangreiferin, was allerdings Unruhe ins Spiel brachte, sodass Bartringen mit 19:16 führte. Schließlich nahm der Trainer eine Auszeit.

Besseres Zusammenspiel

Und diese brachte den Umschwung. Bartringen stellte sich wieder selbst ein Bein und ohne groß aufzutrumpfen, konnte Esch auch den zweiten Satz für sich entscheiden. In den wichtigen Momenten hatte der Gast wieder große Schwächen gezeigt und wohl nur die wenigsten konnten sich vorstellen, dass dieses Spiel noch zu drehen war.

Sabchev sah sich gezwungen, etwas zu ändern. Die leicht angeschlagene Frisch überließ Kseniia Zuieva die Annahme und Caroline Lommel übernahm den nun verwaisten Mittelblock. Blanco vertraute weiterhin seiner Startformation. Bartringen war angeschlagen und bei Esch lief es nun wie am Schnürchen. Bei 4:8 kam Frisch zurück, brachte aber auch nicht die nötige Ruhe ins Spiel. Bartringen nahm bei 4:11 noch eine Auszeit. Esch war inzwischen allerdings in einem wahren Spielrausch angekommen. Die Gäste versuchten, zu retten, was noch zu retten war, zeigten aber nicht immer ein glückliches Händchen. Blanco gab seiner Bank hingegen die Chance, sich zu zeigen, musste aber zurückrudern, als Bartringen wieder näher herankam. Bei 21:15 nahm er eine Auszeit und bremste damit den Gegner endgültig aus. Mit 25:17 ging schlussendlich auch der dritte Satz an die Heimmannschaft. Das Team mit dem besseren Zusammenspiel hatte sich am Ende verdient durchgesetzt. Auf Bartringen könnte eine schwere Saison zukommen.  

Im Überblick

Esch - Bartringen 3:0 (25:22, 25:23, 25:17)
Esch: Karotom (1), Santosi (5), Angelova (11), Reuter (9), Chambers (10), Esselin (5), Libero: Vasta, Kinsch; Auswechselspielerinnen: Pinna (2), Wolf, Schneider (3), Tucci; 21 Mannschaftsfehler
Bartringen: Zuieva (12), Frisch (9), Vlasova (6), Rusich (8), Petiteville (3), Constantin (2), Libero: Greco; Auswechselspielerinnen: Milic, Olliges, Lommel (1); 29 Mannschaftsfehler

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