Tischtennis

1. Spieltag der Play-off-Vorrunde: Noch zwei Halbfinalisten gesucht

Nach der Zwischenrunde standen Hostert-Folschette und das Überraschungsteam aus Linger auf den ersten beiden Tabellenplätzen und sind damit automatisch für das Meisterschafts-Halbfinale qualifiziert. Um die letzten beiden Ticktes streiten sich vier Mannschaften, darunter Titelverteidiger Düdelingen und Finalist Howald.

Roodt und José Lavado haben die Erwartungen mit dem Pokalsieg schon übertroffen und können befreit aufspielen

Roodt und José Lavado haben die Erwartungen mit dem Pokalsieg schon übertroffen und können befreit aufspielen Foto: Fernand Konnen

In die „Start-Tabelle“ werden die in der Zwischenrunde gegeneinander erzielten Punkte mitgenommen. Nach drei Runden, in denen jeder gegen jeden antritt, stehen die beiden Erstplatzierten in der Vorschlussrunde.
Die beste Ausgangsposition besitzen der DT Howald und Oetringen-Waldbredimus, die jeweils sieben Punkte auf ihrem Konto haben. Beide stehen sich am Sonntag in Contern gegenüber, wobei der Sieger bereits mit einem Bein im Halbfinale stehen wird. In den zwei bisherigen Vergleichen hatte das Quartett vom „Holleschbierg“ das bessere Ende für sich. „Nach der verpassten direkten Qualifikation wollen wir uns so schnell wie möglich auf diesem Weg qualifizieren“, so der Spitzenspieler des DT Howald, Irfan Cekic. Es bleibt abzuwarten, ob Cheng Xia, der bei den Olympischen Winterspielen in China als ‚Volunteer‘ teilnahm, wieder im Aufgebot des Vizemeisters der letzten Jahre stehen wird.

Richtungsweisender Spieltag im Unterhaus

Mit dem Rücken zur Wand steht Serienmeister Düdelingen. Um seine Chancen auf einen zehnten Titelgewinn in Folge aufrechtzuerhalten, darf sich das Team um Zoltan Fejer-Konnerth keine Niederlage leisten. Dabei ist in der „Forge du Sud“ kein Geringerer zu Gast als der frisch gebackene Pokalsieger aus Roodt. Die Mannschaft um den Pokalhelden José Lavado kann befreit aufspielen, wohlwissend, dass mit dem unerwarteten Cup-Gewinn und der Play-off-Qualifikation sämtliche Erwartungen bereits übertroffen wurden. Das letzte Aufeinandertreffen endete mit einem Unentschieden. „Unsere Chancen auf die Qualifikation sind eher klein. Wir machen uns keinen Druck. Es wäre natürlich enttäuschend, sollten wir so früh rausfliegen. In dieser Saison ist vieles suboptimal gelaufen bei uns, doch wir halten unsere Motivation hoch und werden alles versuchen, um unseren Titel doch noch zu verteidigen“, erklärte der junge Düdelinger Loris Stephany, der das Zünglein an der Waage sein könnte.

Ein richtungsweisender siebter Spieltag steht im Unterhaus (NLAB) auf dem Programm. Sollten Berburg (gegen Echternach), Union (gegen Bridel) und Esch Abol (gegen Reckingen) den Tisch als Sieger verlassen, würde das Trio in der kommenden Saison mit großer Wahrscheinlichkeit in der Audi League aufschlagen.

Im Überblick

Programm:
Sonntag, 15.00 Uhr:
Düdelingen - Roodt
Oetringen-Waldbredimus - Howald

Die Tabelle:
1. Howald 3 Spiele/7 Punkte
2. Oetringen-Waldbredimus 3/7
3. Roodt 3/6
4. Düdelingen 3/4

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