Enovos League
Am Mittwoch heißt es im Viertelfinal-Play-off „Do or die“
Kaum haben die Play-offs angefangen, können sie für die ersten Teams auch schon wieder zu Ende sein. Am Mittwoch geht bereits die zweite Runde der „Best of three“-Viertelfinalserie über die Bühne und für die Verlierer der ersten Partie heißt es nun bereits „do or die“.
Die jungen Spartaner würden die routinierten Steinseler, wie im letzten Jahr, am liebsten in ein drittes Spiel zwingen Foto: Editpress/Luis Mangorrinha
Rettet sich jemand in ein Entscheidungsspiel? Das ist die große Frage, die man sich vor den zweiten Partien der „Best of three“-Viertelfinalserie stellen kann, die übrigens alle vier am Mittwochabend ausgetragen werden. Dass sich der frischgebackene Pokalsieger Esch keinesfalls sang- und klanglos in zwei Begegnungen geschlagen geben möchte, scheint klar zu sein. Es war jedenfalls die große Überraschung des Auftakts am Wochenende. Nicht etwa, dass die Arantia, die sich als unbequemer Gegner längst einen Namen gemacht hat, die Escher schlagen konnte – immerhin trafen hier der Viert- und der Fünftplatzierte der regulären Saison aufeinander –, sondern vielmehr die Höhe des Erfolges, denn einen Basket Esch schlägt man auch nicht alle Tage auf 19 Zähler. Beim Pokalsieger, der in dieser Saison immer wieder mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte, dürfte vieles davon abhängen, ob Clancy Rugg am Mittwoch spielen kann und wie fit sich der routinierte Leistungsträger in diesem Fall präsentieren wird. Die Arantia dürfte jedoch Blut geleckt haben und es wäre nicht das erste Mal, dass man einen frisch gekürten Cupsieger in der ersten Runde aus dem Rennen wirft. Ähnlich erging es der Etzella vor zwei Jahren, damals in drei hart umkämpften Spielen. Eindruck hinterließ im ersten Spiel am Sonntag jedenfalls der erst kürzlich engagierte Profi Lindsey, der satte 49 Punkte erzielte.