FLBB-Damen
Am Dienstag ging es los: Mit elf Spielerinnen nach Sarajevo
Am Donnerstag beginnt für die FLBB-Damen das letzte Zeitfenster der EM-Qualifikation, mit der ersten Auswärtspartie in Bosnien-Herzegowina, bevor es am Sonntag zum womöglich entscheidenden Duell in Montenegro kommt. Ein Kader von schlussendlich elf Spielerinnen soll den Traum der EM-Endrunde wahr werden lassen.
Die luxemburgische Delegation, die in Bosnien-Herzegowina dem EM-Traum einen großen Schritt näher kommen möchte Foto: Pierrot Feltgen
Eine Anreise ohne größere Probleme hatten die FLBB-Damen, die sich am Dienstagmorgen auf den Weg nach Bosnien-Herzegowina machten: Die Flüge nach Zürich und dann nach Sarajevo sind pünktlich und ohne irgendwelche Vorkommnisse verlaufen. Schlussendlich waren aber nur elf Spielerinnen an Bord. Co-Kapitänin Esmeralda Skrijelj fehlt im Aufgebot. Als zweite Sterne-Spielerin, neben der eingebürgerten US-Amerikanerin Amanda Cahill, hatte die Conternerin kaum Chancen auf einen Einsatz in Bosnien bzw. Montenegro. Pro Partie darf man in den EM-Qualifikationsspielen nur eine sogenannte Sterne-Spielerin einsetzten. Hierbei handelt es sich um Spielerinnen, die den Pass der Nation, für die sie auflaufen, erst nach dem 16. Lebensjahr erhalten haben. Mit Skrijelj, die bekanntlich bosnische Wurzeln hat, fehlt somit nicht nur ein möglicher Back-up für Cahill, sondern auch ein ortskundiger Guide in Sarajevo.