Private Sicherheitsfirmen

In Differdingen bleiben Diskussionen aus – hauptstädtische Opposition ruft nach Innenministerin

Die Diskussion um die private Sicherheitsfirma in Luxemburg-Stadt geht in die nächste Runde – während in der Gemeinde Differdingen bereits seit einem Jahr mit einem ähnlichen Konzept gearbeitet wird.

In Differdingen kein Problem, in Luxemburg-Stadt Anstoß einer breiten Diskussion: private Sicherheitsbeamte im öffentlichen Raum

In Differdingen kein Problem, in Luxemburg-Stadt Anstoß einer breiten Diskussion: private Sicherheitsbeamte im öffentlichen Raum Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Fast unbemerkt hatte sich der Differdinger Gemeinderat unter der Ägide eines grünen Bürgermeisters schon vor über einem Jahr entschieden, private Sicherheitsleute im Stadtzentrum und anderen Stellen der Gemeinde patrouillieren zu lassen. Gary Diderich, Gemeinderat von „déi Lénk“, erkennt einige Parallelen zur Hauptstadt: „In beiden Situationen kam der Gemeinderat in seiner Bestandsaufnahme zu dem Schluss, dass ein allgemeines Unsicherheitsgefühl vorherrscht und die Polizei nicht genug Möglichkeiten hat, dem entgegenzuwirken.“ Entgegen der Situation in Luxemburg-Stadt habe es in Differdingen zudem einige konkrete Fälle von Vandalismus gegeben. Der Gemeinderat von „déi Lénk“ ist sich dennoch sicher: „Mehr Sicherheit wird es dadurch wohl kaum geben – dann werden die Drogen halt woanders gedealt.“

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