Luxemburg
Angebotene Zinsen auf Sparguthaben waren für Haushalte im Dezember im Durchschnitt erstmals negativ
Im Monat Dezember ist der durchschnittliche Zinssatz, den die Luxemburger Banken ihren Kunden anbieten, erstmals in den negativen Bereich gerutscht. Das zeigen neue Zahlen der Zentralbank.
Im Dezember 2020 mussten Privatanleger hierzulande erstmals im Durchschnitt negative Zinsen auf neu anlegten Geldern zahlen. Unternehmen und andere „Nicht-Finanzgesellschaften“ müssen im Schnitt bereits seit August 2015 Strafzinsen zahlen. Foto: Christian Muller
Auch wenn Privatleute bereits seit Jahren keine nennenswerte Vergütung für ihre Spareinlagen mehr erhalten, so blieb die Mehrheit der Sparer bisher von echten Strafzinsen verschont. Damit scheint es nun vorbei zu sein. Laut den neuesten Zahlen der Zentralbank mussten Haushalte auf Gelder, die sie im Dezember 2020 neu anlegten („dépôts à terme“ von bis zu einem Jahr), im Durchschnitt 0,22 Prozent Zinsen zahlen.