Sudan
Mehr als 1.000 Tote durch Erdrutsch – Humanitäre Hilfe kann nicht vordringen
Mindestens 1.000 Tote hat ein Erdrutsch in der Krisenregion Darfur gekostet. Ein ganzes Dorf wurde unter den Schlammmassen begraben.
Nach einem Erdrutsch, der das Dorf Tarasin im Sudan unter sich begrub, wird nach möglichen Überlebenden gesucht Foto: AFP
Bei einem starken Erdrutsch im Sudan sind mehr als 1.000 Menschen ums Leben gekommen. Ein ganzes Bergdorf in der westlichen Region Darfur sei unter den Schlammmassen begraben, teilte die Sudanesische Befreiungsbewegung/Armee (SLM), die das Gebiet kontrolliert, am Montagabend mit. Nur ein Mensch habe überlebt. Die Afrikanische Union rief die Kriegsparteien im Sudan dazu auf, „die Waffen schweigen zu lassen“.