Bausektor

Wettbewerbsbehörde wirft Fragen auf: Treiben niedrige Gehälter die Wohnungspreise nach oben?

Werden die Gehälter im Bauwesen durch eine Absprache absichtlich niedrig gehalten? Und die Immobilienpreise dadurch hoch? Diese Fragen werfen die Luxemburger Wettbewerbshüter im Rahmen einer Studie auf.

Die Überlegung hinter der Kritik: Unattraktive Arbeitsbedingungen sorgen für einen Mangel an Mitarbeiter. Mit wenig Mitarbeitern kann nur wenig gebaut werden. Bei einer hohen Nachfrage sorgt das für steigende Preise.  

Die Überlegung hinter der Kritik: Unattraktive Arbeitsbedingungen sorgen für einen Mangel an Mitarbeiter. Mit wenig Mitarbeitern kann nur wenig gebaut werden. Bei einer hohen Nachfrage sorgt das für steigende Preise.   Foto: Editpress/Christian Muller

Seit Jahren klagt die Luxemburger Baubranche über einen Mangel an Arbeitskräften. Immerhin kann weniger gebaut werden, wenn die notwendigen Arbeitskräfte fehlen. In einem Land mit einer hohen Nachfrage steigen dann die Preise. Unter den Folgen leiden Bevölkerung und Wirtschaft. Die Luxemburger Wettbewerbsbehörde stellt sich nun jedoch in einem Bericht über die Branche der Bauträger („Promoteurs“) die Frage nach Ursache und Wirkung. Sie sehen den Sektor nicht unbedingt als Opfer eines bestehenden Mangels.

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