Sexismus 

„Eine Frau hat zwei Lebensfragen: Was soll ich anziehen und was soll ich kochen?“

Mit diesem zutiefst widerlichen, sexistischen Spruch, probierte das deutsche Unternehmen Dr. Oetker in den 1950er im Ernst den Fertigpudding an die Frau(en) zu bringen. Was heute völlig zu Recht in einem Skandal enden würde, war vor 70 Jahren noch wirtschaftlich ergiebiges Marketing. Eine Werbung also, die durch den wirtschaftlichen Erfolg des Produkts, das heute noch in fast jedem Supermarkt in Luxemburg zu finden ist, das mittelalterliche Gesellschaftsbild jener Tage widerspiegelt.

„Eine Frau hat zwei Lebensfragen: Was soll ich anziehen und was soll ich kochen?“

Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Doch wie konnte eine solch kranke und patriarchale Gesellschaft existieren? Ein Blick in die luxemburgische Gesetzgebung jener Tage lohnt sich, um dieses zutiefst ungerechte Gesellschaftsmodell, das wir Gott sei Dank teilweise hinter uns gelassen haben, besser verstehen zu können.

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