EU-Kommission
Von der Leyen verteidigt Kampf gegen Männerdominanz
In Zukunft wird es voraussichtlich wieder deutlich mehr Männer als Frauen in der EU-Kommission geben. Eine Schlappe für die Präsidentin Ursula von der Leyen?
Luxemburg schickt mit Christophe Hansen nur einen männlichen Kandidaten ins Kommissarrennen Foto: Editpress/Julien Garroy
Trotz des jüngsten Rückschlags hält Ursula von der Leyen ihren Kampf gegen eine Männerdominanz in der EU-Kommission nicht für gescheitert. Wenn sie die Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten nicht schriftlich gebeten hätte, sowohl einen Mann als auch eine Frau für die Kommissarposten vorzuschlagen, wären lediglich vier Frauen und 21 Männer nominiert worden, sagte die Präsidentin der mächtigen Brüsseler Behörde in einer Pressekonferenz in Brüssel. Sie selbst und die designierte Außenbeauftragte Kaja Kallas mitgezählt, komme man nun immerhin auf eine zweistellige Zahl an Frauen.