Neuer Termin

Verteilerkreis Düdelingen-Büringen ab Anfang Juli einspurig befahrbar

Durch die Krise stand auch die Mammutbaustelle an der N31 zwischen Düdelingen und Bettemburg still: Eigentlich sollte der „Echangeur Dudelange-Burange“ bereits seit Mai einspurig befahrbar sein. Ein neuer Öffnungstermin steht nun fest.

Seit 2016 schon laufen die Bauarbeiten zwischen Düdelingen und Bettemburg. Durch die Krise kam weitere Verzögerung hinzu.

Seit 2016 schon laufen die Bauarbeiten zwischen Düdelingen und Bettemburg. Durch die Krise kam weitere Verzögerung hinzu. Foto: Tageblatt-Archiv

Anfang Juli sollte der Verteilerkreis mit sechs Zufahrten provisorisch auf einer Spur befahrbar sein. Dies war am Donnerstag von der Straßenbauverwaltung zu erfahren. Fertigzustellen bleiben dann unter anderem die Zufahrten zum LNS („Laboratoire national de santé“) sowie zum CFL-Multimodal-Hub.

Mitte 2016 hatten die Umbauarbeiten am neuen „échangeur“ an der N31 begonnen: Mit einem Durchmesser von 135 Metern bekommt die krakenartige Konstruktion sechs Zufahrten. Das Gesamtkonzept besteht aus drei Teilen.

Sechs Zufahrten und vier Brücken

Der Lastverkehr wird durch das Autobahnkreuz an der A13 über einen großen Kreisverkehr direkt zum CFL-Multimodal-Hub geführt. Von dort aus führt eine Verbindungsstraße zu einem kleineren Kreisel in der Nähe des Bettemburger Kreuzes. Der große Kreisverkehr verbindet die A13 mit der N31. Die Ausfahrten nach Düdelingen und Bettemburg bleiben demnach bestehen. Eine weitere Ausfahrt führt zum „Laboratoire national de santé“. Für die Umsetzung mussten vier ganz neue Brückenkonstruktionen angefertigt werden. Insgesamt waren 450 Bohrlöcher nötig, die dann mit Pfählen und Eisenstangen aufgefüllt wurden.

Der alte Verteilerkreis ist vor rund 40 Jahren gebaut worden und stieß seit Ende der 90er-Jahre immer mehr an die Grenzen seiner Kapazität. Die Entscheidung der Verantwortlichen fiel auf den Bau eines neuen Kreisverkehrs, da vorher viele Linksabbieger den Verkehrsfluss erheblich beeinträchtigten. 

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