Gemeinde Contern

Untersuchung fand keine Beweise für Mobbing

Nachdem im September Vorwürfe eines „toxischen Arbeitsklimas“ in der Gemeindeverwaltung laut geworden waren und zwei Personen über Mobbing geklagt hatten, hatte der Schöffenrat eine Untersuchung in die Wege geleitet. Am Mittwoch wurden die Schlussfolgerungen dieser Ermittlung dem Gemeinderat vorgestellt. Die mit der Sache beauftragten unabhängigen Experten fanden keine nachhaltigen Beweise, die die Vorwürfe des Mobbings durch die Gemeindeverantwortlichen bestätigen.

Die Mobbingvorwürfe in der Gemeindeverwaltung konnten nicht bestätigt werden

Die Mobbingvorwürfe in der Gemeindeverwaltung konnten nicht bestätigt werden Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Bürgermeisterin Marion Zovilé-Braquet war sichtlich erleichtert, als sie dem Gemeinderat das Resultat der Untersuchung mitteilte. Es hätten sehr schlimme Anschuldigungen im Raum gestanden, die Ermittlung habe allerdings ergeben, dass die Mobbingvorwürfe gegen den Schöffenrat und sie persönlich unbegründet gewesen seien. Sie bedauerte, dass mehrere Personen zur Eskalation beigetragen hätten, was zu einem Vertrauensverlust der Öffentlichkeit in die Politik geführt habe. Zovilé-Braquet rief alle Parteien und Gewerkschaften dazu auf, zu einer respektvollen Zusammenarbeit zurückzukehren. Der Schöffenrat seinerseits werde sich weiterhin für ein gesundes Arbeitsklima einsetzen. Man sei gewillt, die Qualität der Dienstleistungen nicht nur aufrechtzuerhalten, sondern auch zu verbessern.

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