Deutschland
Top-Ökonom warnt im Zollstreit mit Trump vor zu hohen Erwartungen
Die deutsche Wirtschaft hofft nach dem Besuch des Bundeskanzlers bei US-Präsident Donald Trump auf eine Deeskalation des Handelsstreits. Ein Top-Ökonom hält das aber für optimistisch.
Das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz verlief weitaus besser als befürchtet, dennoch dürfte dies nur wenig am Zollstreit mit der EU ändern, den Trump vom Zaun gebrochen hat Foto: Michael Kappeler/Pool/AFP
Die deutsche Wirtschaft und Ökonomen haben sich nach dem Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz bei US-Präsident Donald Trump vorsichtig optimistisch über die weiteren Verhandlungen der EU über ein Zollabkommen mit den USA geäußert. „Das Treffen zwischen Bundeskanzler Merz und Präsident Trump sendet ein Signal des Dialogs. Gute transatlantische Beziehungen waren und bleiben für beide Seiten unverzichtbar“, sagte DIHK-Präsident Peter Adrian dem Tageblatt. „Hierbei ist der persönliche Austausch von großer Bedeutung. Dieser muss nun – auch seitens der EU – weitergeführt werden, um eine tragfähige Deeskalation für die deutsche Wirtschaft zu erzielen.“