Ministerium übernimmt

TICE bald nicht mehr in Gemeindehand: Grundsätzliche Einigung zur Finanzierung steht

Das Transportsyndikat TICE wird in seiner jetzigen Form bald nicht mehr existieren. Mitte letzter Woche akzeptierten die TICE-Exekutive und die Bürgermeister der Südgemeinden die neue Konvention. Finanzielle Gründe waren entscheidend, dass die Geschicke in Zukunft verstärkt vom Mobilitätsministerium geleitet werden. Was Folgen für den Busbetrieb und das Personal haben wird.  

TICE und RGTR: In Zukunft wird es zu einer Annäherung der Transportnetze kommen

TICE und RGTR: In Zukunft wird es zu einer Annäherung der Transportnetze kommen Foto: Editpress/Alain Rischard

Die Gewerkschaft des Gemeindepersonals FGFC hatte vor der Einführung eines „Syndicat mixte“ aus Staat und Gemeinden als Grundlage für eine neue Konvention für den TICE gewarnt. Seit vergangener Woche ist jedoch genau das in trockenen Tüchern, wie aus einem dem Tageblatt vorliegenden Schriftverkehr zwischen dem Ministerium von Yuriko Backes (DP) und dem interkommunalen Transportsyndikat des Südens hervorgeht. Demnach wird der TICE in Zukunft vom Mobilitätsministerium (mit)gesteuert. Die Gemeinden Esch, Differdingen, Düdelingen, Kayl, Käerjeng, Petingen, Rümelingen, Sanem und Schifflingen mussten die Kröte schlucken, ging es doch um viel Geld. Schlussendlich blieb ihnen wohl keine andere Wahl, als die neue, über zehn Jahre laufende Konvention zu akzeptieren. Jedenfalls gaben die TICE-Exekutive und die Bürgermeister der neun Kommunen ihren „accord de principe“ zum neuen Abkommen.

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