Frankreich

Regierung übersteht beide Misstrauensabstimmungen im Parlament

Frankreichs Premierminister Sebastien Lecornu verfolgt die Debatte über den Misstrauensantrag gegen seine Regierung in der Nationalversammlung

Frankreichs Premierminister Sebastien Lecornu verfolgt die Debatte über den Misstrauensantrag gegen seine Regierung in der Nationalversammlung Foto: Thibault Camus/AP/dpa

Das Überleben der neuen französischen Regierung ist vorerst gesichert: Sie überstand am Donnerstag zwei Misstrauensabstimmungen im Parlament, die die Rechts- und Linkspopulisten beantragt hatten. Für den Antrag der rechtspopulistischen Partei Rassemblement National stimmten 144 der 577 Abgeordneten, wie die Präsidentin der Nationalversammlung, Yaël Braun-Pivet, in Paris mitteilte.

Die erste Abstimmung über den Misstrauensantrag der linkspopulistischen Partei LFI war wesentlich knapper ausgefallen. Für eine Mehrheit fehlten lediglich 18 Stimmen.

In mehreren Parteien gab es Abweichler: Bei den Sozialisten unterstützten sieben Abgeordnete entgegen der Parteilinie den Misstrauensantrag der Linkspopulisten. Bei den konservativen Republikanern stimmten drei Abgeordnete für den Antrag der Rechtspopulisten.

0 Kommentare
Das könnte Sie auch interessieren

„Médecins sans frontières“ schlägt Alarm

Sexualisierte Gewalt als Kriegswaffe ist in Darfur allgegenwärtig