Jeunesse Esch

Notwehrexzess oder legitime Verteidigung? Prozess wegen tödlichen Zwischenfalls beim Jugendtraining beginnt Dienstag

Legitime Verteidigung oder Notwehrexzess? Diese Frage muss ab Dienstag das Gericht beantworten, wenn es zum Prozess wegen des tödlichen Zwischenfalls beim Training der Minimes (U13) des Fußball-Rekordmeisters Jeunesse Esch im Januar 2023 kommt. Hauptangeklagter ist ein ehemaliger Jugendtrainer des Vereins. Ihm wird Totschlag vorgeworfen.   

20. Januar 2023: Beim Jeunesse-Jugendtraining kommt es zum Drama. Der Prozess vor der 13. Kriminalkammer beginnt am Dienstag und ist auf drei Tage angesetzt.

20. Januar 2023: Beim Jeunesse-Jugendtraining kommt es zum Drama. Der Prozess vor der 13. Kriminalkammer beginnt am Dienstag und ist auf drei Tage angesetzt. Foto: Editpress/Tania Feller

Über drei Tage ist der Prozess gegen den ehemaligen Jugendtrainer der Escher Jeunesse vor der 13. Kriminalkammer angesetzt, der am Dienstagmorgen beginnt. Mitangeklagt ist der Vater eines Spielers. Dem Trainer wird unter anderem Totschlag („meurtre, sinon coups et blessures ayant entraîné la mort sans intention de la donner“, „coups et blessures volontaires ayant entraîné une incapacité de travail personnel“ und „menace verbale d’un attentat punissable d’une peine criminelle“) vorgeworfen, dem Vater schwere Körperverletzung („coups et blessures volontaires ayant entraîné une incapacité de travail personnel“).

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