Litauen

Nervöse Suche nach vermissten US-Soldaten: Panzer in Sumpfgebiet nahe Belarus versunken

Bei einem taktischen Training versinkt ein unbewaffneter US-Panzer sieben Kilometer von der belarussischen Grenze fünf Meter tief in einem Sumpfloch. An Bord sind vier Soldaten der US-Armee.

US-Soldaten beten in der Kathedralenbasilika in Vilnius für ihre vermissten Kameraden 

US-Soldaten beten in der Kathedralenbasilika in Vilnius für ihre vermissten Kameraden  Foto: Mindaugas Kulbis/AP/dpa

Die Nervosität ist kaum zu übertreffen. Alle paar Stunden geben litauische Militärs und Politiker Pressekonferenzen in den Wäldern und Sümpfen des abgelegenen Truppenstützpunkts von Pabrade, rund 50 Kilometer östlich der Hauptstadt Vilnius. Sie alle erklären, weshalb vier seit Dienstagabend vermisste US-Soldaten noch immer nicht gefunden worden sind. Ihr Panzer soll in einem Sumpfgebiet versunken sein. Immer neue Bergungstechnik wird nun in das nur sieben Kilometer westlich von Belarus gelegene sumpfige Waldstück transportiert, darunter auch eilends aus den USA eingeflogene Taucher und andere Spezialisten.

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