Referendum in Bettendorf

Mehrheit will weiter am „Nordstad“-Tisch sitzen

Am Sonntag waren die wahlberechtigten Bürger der Gemeinde Bettendorf aufgerufen, sich an einem Referendum zu beteiligen. Dabei ging es um die Frage, ob die Gemeinde weiterhin an den Fusionsgesprächen mit Vertretern der anderen vier „Nordstad“-Gemeinden teilnehmen soll.

Auf Initiative einer kurzfristig gegründeten Bürgerinitiative kam es zu einem Referendum

Auf Initiative einer kurzfristig gegründeten Bürgerinitiative kam es zu einem Referendum Foto: Editpress/Didier Sylvestre

Am 25. September letzten Jahres hatte sich der Gemeinderat während einer Geheimabstimmung mit sieben gegen vier Stimmen für den Rückzug aus den Gesprächen der einzelnen Arbeitsgruppen zwecks „Nordstad“-Fusion ausgesprochen. Da diese Art der Abstimmung nicht konform mit dem Gemeindegesetz war, wurde sie wenige Tage später von Innenminister Léon Gloden annulliert. Am 23. Oktober wurde das Votum erneuert, diesmal anhand einer offenen Abstimmung. Das Resultat blieb jedoch unverändert.

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