Deutschland

Lars Klingbeil und 100 Tage Koalition: Was ihn antreibt und warum er um das Bündnis kämpfen will

Der SPD-Chef, Finanzminister und Vizekanzler ist der entscheidende Architekt des Bündnisses mit der Union. Dafür musste er beim Parteitag der SPD einen hohen Preis zahlen. Und auch als Finanzminister ist er derjenige, der die Milliarden Schulden verantworten muss. Die letzten Wochen waren hart. Was Lars Klingbeil antreibt, und warum er um das Bündnis kämpfen will.

Lars Klingbeil macht den Kümmerer: Der SPD-Chef und Vizekanzler auf einer Baustelle in Berlin

Lars Klingbeil macht den Kümmerer: Der SPD-Chef und Vizekanzler auf einer Baustelle in Berlin Foto: John MacDougall/AFP

Das Wort „glücklich“ ist wahrscheinlich übertrieben. Aber „zufrieden“ trifft es vielleicht auch. Lars Klingbeil jedenfalls wirkt sehr bei sich im Gespräch mit den deutschen Soldaten. Der Finanzminister und SPD-Chef, selbst Sohn eines Berufssoldaten, ist in der Sommerpause zur Truppe nach Litauen gereist. Formal ist der Verteidigungsminister als oberster Dienstherr zuständig, aber Klingbeil versteht seine Vizekanzlerrolle auch als „Kümmerer“. Es fällt Klingbeil leicht, dabei Kontakte zu knüpfen: Die Soldaten wenden sich offen an ihn, auch mit kritischen Anmerkungen.

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