Besuch in Bergem

Genug Strom für eine ganze Gemeinde: Wie Windkraft auch im Minett Fuß fasst

Der Bau des neuen Windrads bei Bergem steht kurz vor dem Abschluss. Mit dem dort produzierten Strom könnte die Gemeinde Monnerich alle ihre Haushalte bedienen. Das Tageblatt hat sich die Anlage mit Paul Zeimet von Soler und Alain Fürpass von Sudenergie genauer angeschaut – und die beiden auf die Zukunft der Windenergie in Luxemburg angesprochen.

Momentan ist der Kran, der zum Aufbau der Anlage bei Bergem benötigt wird, noch größer als das Windrad – doch nicht mehr lange

Momentan ist der Kran, der zum Aufbau der Anlage bei Bergem benötigt wird, noch größer als das Windrad – doch nicht mehr lange Foto: Editpress/Alain Rischard

Ein leichter Wind weht am Montagnachmittag über das Plateau am „Mettendallerbësch“ nahe Bergem. Eine hellgraue Säule ragt über die Baumkronen hoch – doch der danebenstehende Kran übertrumpft die stattliche Höhe des in Bau befindlichen Windrads sogar noch. „Wir sind froh, wenn hier Wind ist, weil das zeigt, dass die Standorte gut sind, aber es bedeutet auch, dass schwere Komponenten nicht angehoben werden können, weil es zu windig ist“, erklärt Paul Zeimet, „Managing Director“ bei Soler. Dadurch komme es dann regelmäßig zu Verzögerungen. An dem Tag sollten eigentlich weitere Teile der Säule angebracht werden.

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