Affäre „frEsch“
Gemeinderäte haben Dokumente nach „Missverständnis“ am Mittwochmittag erhalten
Die Polemik um die Escher Kulturorganisation „frEsch“ reißt nicht ab: Eschs Bürgermeister Christian Weis lagen Falschinformationen zum Informationszugang der Oppositionsparteien vor. Die Gemeinderäte haben die geforderten Dokumente nun am Mittwochmittag erhalten.
Chrisitan Weis sieht sich als Vermittler zwischen „frEsch“ und der Opposition Foto: Editpress/Hervé Montaigu
In Esch steht am Mittwochmorgen Aussage gegen Aussage: Versicherte Bürgermeister Christian Weis (CSV) noch am Dienstag im RTL-Interview, der Gemeinderat habe Einsicht in die Hauptbücher (2021/2022) der Kulturorganisation „frEsch“ erhalten, bestreitet die Opposition dies in einer Mail an das Stadtoberhaupt. „Entgegen Ihren Behauptungen hatten die Gemeinderäte nie Zugang zu den Zahlen und Hauptbüchern der Jahre 2021 und 2022 der ASBL frEsch, Kulturnuecht und Francofolies“, heißt es in der Nachricht, die dem Tageblatt vorliegt. In diesen Büchern werden die Geschäftsvorgänge einer Organisation festgehalten.