Bildung in Luxemburg

Für mehr Demokratie in der Schule – Eltern und Schüler sollten gleichwertige Bildungspartner sein

Bildungsminister Claude Meisch hat am Dienstag zusammen mit dem Präsidenten der nationalen Elternvertretung Alain Massen und dem Vizepräsidenten der nationalen Schülerkonferenz CNEL, Dany Semedo, einige Maßnahmen vorgestellt, welche die Partizipation von Eltern und Schülern als gleichwertige Bildungspartner promovieren soll.

Alain Massen (Präsident der nationalen Elternvereinigung), Claude Meisch (Bildungsminister) und Dany Semedo (Vizepräsident CNEL) stellten am Dienstag ihre Sicht dar, wie man Demokratie in der Schule voranbringen kann

Alain Massen (Präsident der nationalen Elternvereinigung), Claude Meisch (Bildungsminister) und Dany Semedo (Vizepräsident CNEL) stellten am Dienstag ihre Sicht dar, wie man Demokratie in der Schule voranbringen kann Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Um die Partizipation der Schüler zu stärken, findet ab kommenden Montag zum ersten Mal die „Woche der Demokratie“ in Luxemburgs Lyzeen statt. Diese „Woche der Demokratie“ basiert auf einer Zusammenarbeit mit dem Zentrum für politische Bildung (ZpB), dem CePAS („Centre psycho-social et d’accompagnement scolaires“) und der nationalen Schülerkonferenz CNEL. Im Rahmen dieser Woche werden zudem die neuen Schülerkomitees gewählt. Diese Wahlen finden alle zwei Jahre statt. Rund 40.000 Schüler können ihre Stimme abgeben. „Diese Wahlen sind ein wichtiges Element, weil sie die Schüler nochmals dynamisieren und mobilisieren“, sagte Bildungsminister Claude Meisch. Die gewählten Vertreter der CNEL werden auf diese Weise zum direkten Ansprechpartner des Bildungsministeriums. „Das ist mehr als starke Symbolik“, sagte Meisch. Das habe etwas mit gelebter Demokratie zu tun.

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