Corona

Frankreich führt Maskenpflicht in Unternehmen ein – Aufruf zur Telearbeit

In Frankreich soll künftig eine Maskenpflicht in Unternehmen gelten. Überall, wo sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begegnen können, werde die Maske verpflichtend – ausgenommen seien Einzelbüros. Das teilte das Arbeitsministerium gestern mit. Betroffen von der neuen Regelung seien etwa Besprechungsräume, Freiflächen, Korridore, Umkleideräume oder Gemeinschaftsbüros.

Unter anderem in der Fußgängerzone von Bordeaux herrscht bereits Maskenpflicht, jetzt wird der Mund-Nasen-Schutz auch bei der Arbeit verpflichtend 

Unter anderem in der Fußgängerzone von Bordeaux herrscht bereits Maskenpflicht, jetzt wird der Mund-Nasen-Schutz auch bei der Arbeit verpflichtend  Foto: AFP/Mehdi Fedouach

Angesichts steigender Corona-Fallzahlen stehe der Schutz der Gesundheit der Arbeitnehmer und die Kontinuität der wirtschaftlichen Tätigkeit auf dem Spiel, erklärte Arbeitsministerin Elisabeth Borne. Sie hatte die Pläne zuvor den Sozialpartnern vorgestellt. Das Arbeitsministerium wies zudem darauf hin, dass Arbeiten von zu Hause aus empfohlen werde. Die Telearbeit trage dazu bei, das Infektionsrisiko zu verringern und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel einzuschränken. Man werde nun mit den Sozialpartnern an der praktischen Umsetzung der neuen Regeln arbeiten, hieß es weiter aus dem Ministerium.

Zuvor galt lediglich die Empfehlung, Masken am Arbeitsplatz zu tragen, wenn ein Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Ministerin Borne kündigte an, dass die neuen Regeln so schnell wie möglich umgesetzt werden sollten und Ende August in Kraft treten würden. „Sobald wir uns in einem gemeinsamen Raum befinden, werden wir die Maske tragen müssen“, sagte sie dem Sender BFMTV. Ausnahmeregeln würden geprüft.

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