Möglicher Meilenstein für Tierschutz
Europaparlament stimmt über erste Verordnung zum Wohl von Hunden und Katzen sowie gegen illegalen Tierhandel ab
In der EU boomt der rechtswidrige Handel mit Welpen und Kitten, am Donnerstag könnte das Europaparlament dagegen ein Zeichen setzen: Die Abgeordneten stimmen über die erste EU-Verordnung zum Wohl von Hunden und Katzen ab. Ein Meilenstein?
Hunde könnten künftig europaweit besser gegen illegalen Handel sowie unwürdige Haltung geschützt werden Symbolbild: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Die Vierbeiner sind beliebte Weggefährten: Die EU-Bevölkerung besitzt über 72 Millionen Hunde und mehr als 83 Millionen Katzen. Sie stellen damit 90 Prozent der Haustiere in der EU dar, sind aber auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Der Verkauf von Hunden und Katzen generiert schätzungsweise 1,3 Milliarden Euro im Jahr. Ein lukratives, teilweise illegales Geschäft.