Atomkraft

Diese verstörenden Eindrücke sollen aus Cattenom stammen: Rost, undichte Leitungen, Kabelschächte voller Wasser

Dass es in Atomkraftwerken, die teils seit fast 40 Jahren in Betrieb sind, nicht mehr überall fabrikneu glänzt und blitzt, mag einleuchten. Was aber auf den Videos zu sehen ist, die der luxemburgische Greenpeace-Aktivist und Atomenergie-Kritiker Roger Spautz am Freitag bei Twitter/X veröffentlicht hat, unterläuft die meisten noch so tief gelegten Erwartungen. Die Aufnahmen sollen aus Cattenom stammen.

Müdes Material: Diese Aufnahmen von rostenden Rohren, Kabelschächten voller Wasser und verdreckten Arbeitsbereichen sollen aus Cattenom stammen

Müdes Material: Diese Aufnahmen von rostenden Rohren, Kabelschächten voller Wasser und verdreckten Arbeitsbereichen sollen aus Cattenom stammen Foto: Screenshots X/Roger Spautz

Auf einem 55-sekündigen Clip sieht man zuerst offenbar eine Pumpe. Schon deren blaues Gehäuse sieht reichlich angeschlagen aus, an mehreren Stellen blitzt Rost durch. Als die filmende Person das verwirrende Leitungsdickicht hinter dem Gehäuse langsam umrundet, sieht und hört man, dass an etlichen Stellen beständig Tropfen herunterlaufen. „Ätzendes Kühlmittel tritt aus“, schreibt Spautz dazu. Und: „Das passiert, wenn man vergisst, Dichtungen einzubauen.“

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