Kriminalität
Die Schießerei vom Sonntag in Luxemburg-Stadt ist nur eine von mehreren innerhalb weniger Monate – die Polizei ermittelt, sieht aber keinen Trend
In Luxemburg häufen sich in den vergangenen Monaten Vorfälle mit Schusswaffen – von Luxemburg-Stadt über Vianden bis Differdingen. Die Polizei ermittelt in mehreren Fällen, sieht jedoch keinen Trend zur organisierten Kriminalität – die Täter kennen meist ihre Opfer.
In den vergangenen Monaten kam es in Luxemburg zu mehreren Fällen mit Schusswaffengewalt Symbolbild: Friso Gentsch/dpa
Luxemburg hat in den vergangenen Monaten eine Reihe von Vorfällen mit Schusswaffengewalt erlebt, die in verschiedenen Städten des Großherzogtums Besorgnis ausgelöst haben. Der jüngste Vorfall ereignete sich am Sonntag, dem 14. September 2025, im Zentrum von Luxemburg-Stadt. Dort kam es zu einem bewaffneten Angriff – die Schüsse wurden in der Nähe der Avenue Monterey gemeldet. Ein Mann wurde mit einer Schusswunde am Rücken nahe der Place Hamilius entdeckt und ins Krankenhaus gebracht. Nach ersten Ermittlungen der Polizei näherten sich zwei Täter einer vierköpfigen Gruppe im Park bei der Villa Vauban, wobei ein Schuss abgegeben wurde. Die Täter flohen in einem Auto, welches die Polizei später in Merl stoppte. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich drei Personen im Fahrzeug. Die Beamten nahmen die drei Verdächtigen fest, die anschließend dem Untersuchungsrichter vorgeführt wurden.