Irland

Die irisch-republikanische Sinn Féin steckt in einer schweren Krise

Wenige Monate vor der nächsten Parlamentswahl in Irland steckt die lange auf Siegeskurs liegende größte Oppositionspartei Sinn Féin (SF) in einer schweren Krise.

Die nordirische Erste Ministerin Michelle O’Neill (r.), hier mit dem Chancellor of the Duchy of Lancaster, Pat McFadden, dürfte ebenfalls von schweren Vorwürfen an die Spitze der Sinn Féin visiert sein

Die nordirische Erste Ministerin Michelle O’Neill (r.), hier mit dem Chancellor of the Duchy of Lancaster, Pat McFadden, dürfte ebenfalls von schweren Vorwürfen an die Spitze der Sinn Féin visiert sein Foto: Jonathan Brady/Pool/AFP

Binnen weniger Tage verließen zwei wichtige Mitglieder die Fraktion im Dubliner Parlament Dáil. Zur Begründung nannten sie undurchsichtige Disziplinarverfahren in der geheimniskrämerischen Partei. Schwere Vorwürfe richten sich zudem gegen frühere SF-Funktionäre im nordirischen Belfast, wo die Regionalvorsitzende Michelle O’Neill die Regierung anführt: Sie sollen einen bekannten Sexualverbrecher gedeckt haben. Ein weiterer Funktionär musste wegen Belästigung einer 17-Jährigen zurücktreten.

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