Basketball
Die FLBB-Damen stehen in ihren letzten beiden Spielen der EM-Qualifikation vor einer großen Herausforderung
Verletzungssorgen, die in den vergangenen Wochen immer weiter zunahmen: Der Abschluss der EM-Qualifikation 2023 – am Donnerstag in der Coque gegen Italien und am Sonntag auswärts in der Slowakei – wird für die FLBB-Damen kein einfaches Unterfangen.
Im Vergleich zum Beginn der EM-Qualifikation im November 2021 hat sich die Zusammensetzung der Mannschaft stark verändert Foto: Editpress/Gerry Schmit
Wenn man denkt, es könnte kaum noch schlimmer kommen, dann kommt es oft erst recht knüppeldick. So ähnlich kann man die Situation bei den FLBB-Damen vor dem letzten Zeitfenster der Qualifikation für die EM 2023 bezeichnen. Bereits im vergangenen November musste Nationaltrainer Mariusz Dziurdzia auf eine ganze Reihe an Stammkräften verzichten. Zum einen waren da die fünf Spielerinnen, die am College in den USA Studien und Basketball kombinieren: Anne Simon, Svenia Nürenberg, Julija Vujakovic, Jo Oly und Sofie Fugelsang können für Zeitfenster mitten in der Saison bekanntlich nicht anreisen. Dann kam die Verletzung von Magaly Meynadier hinzu, die sich im vergangenen Frühling einen Kreuzbandriss zuzog und gleich zweimal operiert werden musste. Mit ihr und Nadia Mossong, die nach dem vollgepackten Herbst mit den EuroCup-Spielen des T71 eine Pause benötigte, fehlten im zweiten Zeitfenster ausgerechnet die beiden Topscorerinnen der ersten beiden Qualifikationsspiele Ende 2021.