US-Zölle

Die EU-Staaten wollen den Handelskrieg nicht ausweiten

Bei einem Sonderrat der EU-Außenhandelsminister in Luxemburg haben sich die EU-Staaten über ihr weiteres Vorgehen in dem von US-Präsident Donald Trump ausgelösten Handelskonflikt abgestimmt. Die 27 setzen weiterhin auf Verhandlungen mit den USA und wollen die Lage nicht eskalieren lassen. Doch sie halten sich alle Optionen für Gegenmaßnahmen offen. 

EU-Handelskommissar Maros Sefcovic (l.) und der polnische EU-Ratsvorsitzende Michal Baranowski sprachen nach der Ratstagung von einer großen Geschlossenheit der 27 angesichts des von Donald Trump ausgelösten Handelskonflikts

EU-Handelskommissar Maros Sefcovic (l.) und der polnische EU-Ratsvorsitzende Michal Baranowski sprachen nach der Ratstagung von einer großen Geschlossenheit der 27 angesichts des von Donald Trump ausgelösten Handelskonflikts Foto: Jean-Christophe Verhaegen/AFP

Unter dem Eindruck einbrechender Aktienkurse an den asiatischen Börsen kamen auf Kirchberg in Luxemburg die EU-Handelsminister zu Beratungen über die Auswüchse der US-Zollpolitik zusammen. Diese bezeichnete der EU-Handelskommissar Maros Sefcovic als den „größten Paradigmenwechsel in der globalen Handelspolitik seit dem Zweiten Weltkrieg“.

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