Val de Hamm

Bei Herrn Schockmel stand das Wasser 1,80 Meter hoch 

Die Flut kam in Minuten, der Matsch blieb: Im Val de Hamm stapeln sich Autos, in einem Haus steht das Wasser fast zwei Meter hoch. Ein Betroffener klagt die wachsende Versiegelung an.

Anwohner Schockmel, übereinandergestapelte Autos: „Nie an die Konsequenzen denken“

Anwohner Schockmel, übereinandergestapelte Autos: „Nie an die Konsequenzen denken“ Fotos: Hervé Montaigu/Editpress

Was sich in der Nacht zuvor im Val de Hamm zwischen Cents und Hamm abgespielt hat, ist auch am Dienstagmittag noch deutlich zu sehen. Es sind nur zwei Häuser und eine Lagerhalle und ein Schuppen, die sich in die Talsohle zwischen Bahnstrecke und N2 quetschen. Mit der Nationalstraße ist der kleine Hof vor den Gebäuden mit einer Einfahrt verbunden. Dort glänzt jetzt der Schlamm. Matsch verklebt Blumenkübel und Terassentische. Vor dem hinteren Haus steht ein zugeklappter Sonnenschirm. Er ist bis in eine Höhe von etwa 1,80 Metern mit Schmodder verklebt. Eine scharfe Kante trennt den sauberen Part von dem, bis zu dem das Wasser stand.

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