Esch
„Architecture & Patrimoine“: Die Grenzen des Denkmalschutzes, Mythen der Baubranche und fehlende Visionen
Über die Grenzen des Denkmalschutzes, Mythen der Baubranche und fehlende Visionen der Politiker ging es beim ersten Symposium „Architecture & Patrimoine“ vor einem leider handverlesenen Publikum in der Kulturfabrik in Esch.
Unter Schutz: das frühere Arbed-Casino und heutige Conservatoire in der Nähe der Grenze zu Frankreich Foto: Editpress/Hervé Montaigu
„Wir haben Tausende Elemente, die die Geschichte der Stadt Esch erzählen“, sagt die Urbanistin der Gemeinde, Daisy Wagner. In Zahlen ausgedrückt, sind insgesamt 3.669 Objekte in Esch geschützt, davon 2.923 durch den allgemeinen Bebauungsplan (PAG). 537 genießen den höchstmöglichen Schutz, 925 einen hohen Schutz. „Objekte“ bedeutet dabei nicht automatisch „Gebäude“; so stehen zum Beispiel in Esch auch drei Mauern unter Denkmalschutz.