Kaum Passagiere am Findel

„Allen in der Luftfahrt geht es dreckig“

Seit 2010 verbuchte der Luxemburger Flughafen jedes Jahr neue Rekorde bei den Passagierzahlen. Das Geschäft boomte. Diese Erfolgsserie hat die Corona-Krise nun jäh unterbrochen. Auch die Aussichten für die Zukunft sind trüber geworden. Bis sich die Branche wieder erholt, könnte es einige Jahre dauern, schätzt René Steinhaus vom Luxemburger Flughafenbetreiber Lux-Airport.

In einem „normalen“ Jahr steht der Findel für 5 bis 6 Prozent der Wirtschaftsleistung des Landes. Indirekt hängen bis zu 20.000 Arbeitsplätze am Geschäft mit dem Fliegen.

In einem „normalen“ Jahr steht der Findel für 5 bis 6 Prozent der Wirtschaftsleistung des Landes. Indirekt hängen bis zu 20.000 Arbeitsplätze am Geschäft mit dem Fliegen. Foto: Editpress/Julien Garroy

Es ist eine Krise, wie sie die Luftfahrt seit dem Zweiten Weltkrieg nicht erlebt hat, so René Steinhaus, Geschäftsführer von Lux-Airport, gegenüber dem Tageblatt. Nach 9/11 habe es einige Tage gedauert, bis die Menschen wieder in den Fliegern saßen – nach dem isländischen Vulkan einige Wochen. Nun jedoch gibt es bereits seit Monaten massive Reisebeschränkungen. „Allen in der Luftfahrt geht es dreckig“, so der Flughafen-Direktor.

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