Bodycams

Ab dem 1. Juli können Luxemburgs Polizisten ihre Einsätze filmen. Das kann helfen, aber auch schaden.

Bodycams sollen die Arbeit der Luxemburger Polizeibeamten sicherer machen. Die Studien dazu liefern widersprüchliche Ergebnisse, das Missbrauchspotenzial ist nicht zu unterschätzen.

Die Motorola-V500-Bodycam ist in Zukunft bei vielen Polizisten im Einsatz

Die Motorola-V500-Bodycam ist in Zukunft bei vielen Polizisten im Einsatz Foto: Police grand-ducale

Vom betrunkenen Autofahrer zum Filmstar – jetzt ist Ihre Chance! Ab dem 1. Juli sind in Luxemburg uniformierte Talentscouts unterwegs. Die Rede ist natürlich von der Polizei, die ab Dienstag mit ihrem neuesten technischen Spielzeug ausgerüstet wird: „Caméras-piétons“, oder im allgemeinen Sprachgebrauch „Bodycams“. Die Kameras, Modell V500 von Motorola Solutions, können per Knopfdruck aktiviert werden. Ab diesem Moment laufen auch die Aufzeichnungen anderer Polizisten in unmittelbarer Umgebung mit, um mehr Kontext zu liefern. Das Ziel ist natürlich nicht, „Hangover 4“ zu drehen, sondern Eskalationen bei Einsätzen zu verhindern. Und natürlich, Gesetzesübertritte zu dokumentieren.

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