Pegasus-Skandal
1.223 Mobiltelefone in 51 Ländern: Gerichtsdokumente zeigen globale Reichweite der Spyware
Die Spyware „Pegasus“ soll kürzlich freigegebenen Gerichtsdokumenten zufolge weltweit Tausende Smartphones angegriffen haben. Auch ein in Luxemburg ansässiges Unternehmen sitzt auf der Anklagebank.
1.223 Mobiltelefone in 51 Ländern wurden Gerichtsunterlagen zufolge durch die Spyware „Pegasus“ anvisiert Symbolfoto: dpa/Sebastian Gollnow
Die von dem israelischen Spyware-Unternehmen NSO entwickelte Software „Pegasus“ soll kürzlich freigegebenen Gerichtsdokumenten zufolge im Jahr 2019 insgesamt 1.223 Mobiltelefone in 51 Ländern anvisiert haben. Zu den Angeklagten gehört Q Cyber Technologies Sàrl – eines von insgesamt neun in Luxemburg ansässigen Unternehmen der NSO-Gruppe.