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„Feel the Bern“ für Kurzentschlossene: Esch bittet (auch) alles für den „grumpy Chic“

Ein größeres Lokal für das populäre „Drupi’s“ und die Eröffnung von Lola Valerius’ Schokoladengeschäft sind die beiden guten Nachrichten für die Escher Geschäftswelt zu Beginn des Jahres 2021. Interessant, aber nur kurzfristig gibt es im Pop-up-Store noch bis Samstag Wolle der etwas anderen Art zu kaufen. Und alles, was man benötigt, um Bernie Sanders’ inzwischen weltberühmte Fäustlinge zu stricken. 

In Laure Fabers Wollgeschäft im Pop-up-Store gibt es alles, was man zum Stricken der Bernie-Sanders-Fäustlinge braucht

In Laure Fabers Wollgeschäft im Pop-up-Store gibt es alles, was man zum Stricken der Bernie-Sanders-Fäustlinge braucht

Während das „Drupi’s“ am Samstag von der Nr. 59 der Alzettestraße auf die andere Straßenseite in die Nr. 26 (das frühere „Pimkie“, siehe oben) wechselt, verzögert sich die Eröffnung des Schokoladengeschäfts in der avenue de la Gare um ca. einen Monat. Ursprünglich wollte Lola Valerius am 1. Februar ihre Türen öffnen. Durch die Corona-Pandemie haben die Arbeiten aber Verspätung bekommen, sodass die junge „Chocolatière“ als neuen Eröffnungstermin den 1. März anstrebt. Das alte Lokal des „Drupi’s“ soll im Übrigen der CIGL übernehmen und dort zum Beispiel lokale Produkte aus dem „Escher Geméisguart“ anbieten. 

Lokal produziert ist auch das Stichwort für den am gestrigen Dienstag eröffneten Wollladen von Laure Faber im Escher Pop-up-Store. Zu kaufen gibt es in diesem temporären Laden Wolle aus artgerechter Wollproduktion, überwiegend aus der Großregion und größtenteils von kleinen Produzenten. Angeboten wird handgesponnenes, bio-zertifiziertes und pflanzengefärbtes Garn aller Qualitäten. Darüber hinaus gibt es auch alle zum Stricken benötigten Accessoires und Anleitungen. Als besonderer „Gag“ im Angebot: die Anleitung für die „Bernie-Fäustlinge“ („Feel The Bern“). Hervorzuheben sind ebenfalls die von einer luxemburgischen Designerin entworfenen Pullover.

„Wie die Schafe aufwachsen und behandelt bzw. geschoren werden, ist mir wichtig. In Luxemburg gibt es leider nur eine sehr kleine Wollproduktion, da die meisten Tiere als Fleischlieferanten bestimmt sind. Nur in der sogenannten ’Lahuro-Wolle’ ist luxemburgische Wolle drin“, sagt Laure Faber. Normalerweise vertreibt sie ihre Wolle auf Wochenmärkten, so z.B. auf dem Glacis-Markt, aber auch auf Märkten im Norden des Landes. Für alle Strickbegeisterten gibt es ansonsten auch die Möglichkeit, naturbelassene Wolle im Weltbuttek in der Alzettestraße zu kaufen.

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