Zahlen der Zentralbank

Zinssätze für Immobilienkredite steigen in Luxemburg weiter an

Immobilienkredite sind für Privathaushalte seit Januar noch kostspieliger geworden. Die „Banque centrale du Luxembourg“ hat am Mittwoch die neuesten Zahlen veröffentlicht.

Mit den steigenden Zinssätzen ist die Nachfrage nach Immobilienkrediten deutlich gesunken

Mit den steigenden Zinssätzen ist die Nachfrage nach Immobilienkrediten deutlich gesunken Archivfoto: Editpress

Die Luxemburger Zentralbank (BCL) hat am Mittwoch die durchschnittlichen Zinssätze für Kredit- und Einlagengeschäfte für den Februar 2023 bekannt gegeben. Dabei handele es sich allerdings noch um provisorische Zahlen, präzisiert die BCE in ihrer Pressemitteilung. Die Zinskosten für Immobilienkredite mit einem variablen Zinssatz seien im Februar auf 3,53 Prozent gestiegen – im Januar waren es noch 3,51 Prozent. Gleichzeitig sei das Volumen der vergebenen Kredite um 24 Millionen Euro gesunken, von 217 Millionen auf 197 Millionen. Im Jahresvergleich sei der Zinssatz sogar um 2,21 Prozent gestiegen, wohingegen das Volumen der vergebenen Kredite, ausgehend von Kontrakten mit variablem Zinssatz, um 27 Millionen Euro gesunken sei.

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