Russland

Wegen „Reparaturarbeiten“: Gazprom drosselt erneut Gas-Lieferungen

Russland dreht erneut am Gashahn. Wieder wegen Reparaturarbeiten, sagt Gazprom. In Deutschland gibt es an dieser Darstellung Zweifel. Die Großhandelspreise steigen deutlich.

Rohrsysteme und Absperrvorrichtungen in der Gasempfangsstation der Ostseepipeline Nord Stream 1

Rohrsysteme und Absperrvorrichtungen in der Gasempfangsstation der Ostseepipeline Nord Stream 1 Stefan Sauer/dpa

Der russische Energiekonzern Gazprom reduziert erneut die Gasliefermengen durch die Ostseepipeline Nord Stream 1 nach Deutschland. Von Donnerstagfrüh an werden täglich nur noch maximal 67 Millionen Kubikmeter durch die Leitung gepumpt, kündigte Gazprom am Mittwochnachmittag an. Erneut begründete das russische Staatsunternehmen diesen Schritt mit Verzögerungen bei Reparaturarbeiten. Deshalb müsse eine weitere Gasverdichtungsanlage abgestellt werden. Der Gas-Großhandelspreis legte deutlich zu.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

530 Millionen Euro Gewinn

Spuerkeess meldet das beste Ergebnis ihrer Geschichte

;