ILR-Jahresbericht
Was tun bei ungewollten Premium-SMS-Abos?
Im letzten Jahr sind 131 Schlichtungsanträge beim „Institut luxembourgeois de régulation“ (ILR) eingegangen. In einer Mehrheit der Fälle konnte eine Lösung gefunden werden. Das erklärte das Institut bei einer Pressekonferenz am Dienstag.
ILR-Direktor Luc Tapella und Ajla Mumdzic vom juristischen Dienst des ILR Foto: Editpress/Julien Garroy
Die Zahl der Anträge bleibe ungefähr gleich (-2 Prozent), aber die Art der Beschwerden verändere sich, erklärt ILR-Direktor Luc Tapella. Aufmerksam macht Tapella auf Premium-SMS-Dienste, mit denen das Institut öfter zu tun habe. Dabei handelt es sich um kostenpflichtige Dienste, die über das Handy abgeschlossen werden. Solche Dienste können nützlich sein – als Positivbeispiel nennt Tapella die Möglichkeit, in der Hauptstadt Parkscheine per SMS zu kaufen – oder aber Abzocke sein.