Schlechte Stimmung bei den Unternehmern

Warum investiert der Privatsektor in Luxemburg nicht mehr so viel wie sonst?

Die Stimmung bei den Luxemburger Unternehmern ist nicht besonders gut, gedrückt bis pessimistisch. Die Gründe sind vielseitig, wie letzte Woche aus der Rentrée-Konferenz in der Luxemburger Handelskammer hervorging.

Die Konferenz soll dazu beitragen, die Eckpfeiler für die Arbeit der Kammer in den kommenden Wochen und Monaten zu setzen

Die Konferenz soll dazu beitragen, die Eckpfeiler für die Arbeit der Kammer in den kommenden Wochen und Monaten zu setzen Foto: Editpress/Hervé Montaigu

„Manchmal macht es mich traurig. Vor 30 Jahren, als ich hier in Luxemburg anfing, hatte ich nichts, aber alles schien einfacher. Heute erscheint mir alles schwierig“, so Stéphanie Jauquet, Geschäftsführerin und Gründerin der Restaurantkette Cocottes. Der Grund: Früher war sie im Restaurant aktiv, heute verbringt sie 50 Prozent ihrer Zeit mit Verwaltung. „Obwohl ich heute mehr Kapital habe, ist alles komplizierter geworden.“ Selbst eine Kreditanfrage bei der Bank benötige viel mehr Aufwand. „Das bremst, das entmutigt. (...) Das erklärt, warum heute weniger investiert wird.“

Diese Aussage hat die Unternehmerin, die mehr als 400 Menschen beschäftigt, im Rahmen der Rentrée-Konferenz der Luxemburger Handelskammer gemacht. Sie ist eine gute Zusammenfassung der Stimmung unter den vertretenen Betrieben.

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