Blick auf das Jahr 2025

Wachsender Eigenverbrauch verändert Luxemburgs Strommarkt

Luxemburg war 2025 etwas weniger abhängig von Stromimporten. Die Produktion im Land hat spürbar schneller zugelegt als der Verbrauch. Eine wachsende Rolle spielt dabei die Stromerzeugung für den Eigenverbrauch, sowohl von Haushalten als auch von Firmen.

Mit 72 Prozent des verbrauchten Stroms, der außerhalb der Landesgrenzen eingekauft wird, bleibt Luxemburg weiterhin sehr abhängig vom Ausland

Mit 72 Prozent des verbrauchten Stroms, der außerhalb der Landesgrenzen eingekauft wird, bleibt Luxemburg weiterhin sehr abhängig vom Ausland Foto: Editpress/Julien Garroy

Luxemburgs Stromverbrauch ist 2025 um rund drei Prozent auf 6.529 Gigawattstunden (GWh) gestiegen. Damit lag er ungefähr auf dem Niveau der Jahre vor Beginn der Energiekrise 2021. Das geht aus dem betreffenden Jahresbericht der Regulierungsbehörde ILR hervor.

Aus dem Stromnetz entnommen wurden derweil nur 5.953 GWh. Der Abstand zum Gesamtverbrauch erklärt sich einerseits durch Verluste beim Transport durch das Netz (132 kWh) und andererseits durch den wachsenden Selbstverbrauch. Haushalte und Unternehmen erzeugten letztes Jahr ein Rekordvolumen von 444 GWh, die sie selbst verbrauchten oder teilten. Das waren stattliche sieben Prozent des Endverbrauchs.

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