Flavio Becca vor Kassationsgericht
Unternehmer will neues Berufungsverfahren
Im sogenannten Uhrenprozess streben Flavio Becca und seine Anwältin Me Lydie Lorang die Aufhebung (Kassation) des Urteils des Berufungsgerichtes an. Dort wurde der Unternehmer zu einer Bewährungs- und Geldstrafe verurteilt. Die Entscheidung fällt am 21. Dezember.
Unternehmer Flavio Becca im April 2022 während des Berufungsprozesses in der „Cité judiciaire“ in Luxemburg-Stadt Foto: Editpress/Julien Garroy
Me Lydie Lorang hat im Kassationsverfahren diese Woche eine Reihe an Punkten zur Verteidigung ihres Mandanten vorgebracht. Ihr Mandant ist der Unternehmer Flavio Becca. Vor Gericht wurden ihm, im Rahmen eines intransparent scheinenden Kaufs teurer Uhren, Veruntreuung von Firmengeldern und Verdacht auf Geldwäsche vorgeworfen. Im Berufungsprozess ist er im Juli 2022 zu zwölf Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden, zu einer Geldstrafe von 250.000 Euro und der Konfiszierung von rund 850 Luxusuhren. Sie und ihr Mandant seien sehr enttäuscht über das Urteil, sagte die Anwältin damals und kündigte an, Kassation anzustreben.