Gewerkschaft
„Tripartite-Modell vom Tisch gefegt“: OGBL lehnt neuen „Conseil supérieur à l’égalité“ ab
Die Regierung will die Gewährleistung der Gleichstellung der Geschlechter in der Arbeitswelt über ein neues Gremium stärken. Obwohl die Frauenabteilung des OGBL das eigentlich grundsätzlich begrüßt, kann sie sich mit dem konkreten Vorhaben nicht anfreunden – denn für die Gewerkschaft(en) sei dabei offenbar kein Platz mehr vorgesehen.
Für den von Gleichstellungsministerin Taina Bofferding vorgeschlagenen neuen Rat hagelt es Kritik vom OGBL Foto: Editpress/Julien Garroy
Der Entwurf einer Großherzoglichen Verordnung, der die Bildung eines neuen „Obersten Gleichstellungsrats“ vorsieht, findet kein Gefallen beim Gewerkschaftsbund OGBL. Wie dieser am Dienstag per Rundschreiben mitteilen ließ, unterstütze die Frauenabteilung „OGBL Equality“ zwar „ausdrücklich die Initiative, die auf eine Erweiterung der Kompetenzen und die Einrichtung einer dynamischen Instanz in Sachen Gleichstellung abzielt“. Allerdings ende das Gefallen hier – angesichts der Zusammensetzung dieser neuen Instanz, die das „Tripartite-Modell hinwegfege“.