Luxemburg
Studie präsentiert: So steht es in den Kleiderschränken um Nachhaltigkeit und Co.
Das Thema Fairtrade-Kleidung scheint in Luxemburg immer mehr an Aufmerksamkeit zu gewinnen. Nicht immer aber ist es für die Interessierten einfach, an Informationen über nachhaltige und unter fairen Bedingungen produzierte Kleidung zu gelangen. Zu diesen und weiteren Ergebnissen kommt eine von „Caritas Luxembourg“ und „Fairtrade Lëtzebuerg“ bei Ilres in Auftrag gegebene Studie, die am Mittwoch präsentiert wurde – dem Jahrestag einer tödlichen Katastrophe.
Viele Menschen informieren sich über die Herkunft ihrer Kleidung: Sie sehen sich das Etikett an, suchen im Internet nach Informationen oder überprüfen Labels Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
„Kleider machen Leute, Leute machen Kleider … Auch deine“ lautet eine von mehreren Botschaften, die als Plakate bei „Lët’z Refashion“ in der hauptstädtischen rue Genistre an der Wand hängen. Diese sollen die Gäste des Lokals – in dem man unter anderem Kleidung aus zweiter Hand, Upcycling-Teile oder Informationen zu nachhaltigen Textilien bekommt – dazu anregen, das eigene Konsumverhalten und dessen Auswirkungen zu hinterfragen. Und das wollen in Luxemburg einige, wie die Ergebnisse einer aktuellen Studie zu den Konsumgewohnheiten in puncto Kleidung zeigen.