Wirtschaft
Statec macht sich Sorgen um die Entwicklung der Konjunktur in Luxemburg
Das Luxemburger statistische Institut ist nicht optimistisch, was die Entwicklung der Konjunktur im weiteren Verlauf des Jahres angeht. Hintergrund sind die Folgen des Konflikts im Nahen Osten. Das geht aus dem am Dienstag veröffentlichten „Conjoncture flash“ hervor.
Luxemburg ist weit weg vom Iran - von den Folgen des Krieges bleibt das Land trotzdem nicht verschont Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Nachdem Europas Zentralbank letzte Woche ihre Wachstumsprognose für die Eurozone nach unten revidiert und gleichzeitig ihre Inflationsprognose kräftig angehoben hat, befürchtet nun auch das Statec, die Prognosen für das Wirtschaftswachstum in Luxembur, für das laufende Jahr herunterschrauben zu müssen.
Nach einem überaus schwachen BIP-Wachstum von lediglich 0,6 Prozent im Jahr 2025, trüben „die Verschlechterung des internationalen Umfelds und die Befürchtung eines neuen Inflationsschocks“ nun die Aussichten für 2026, schreiben die Statistiker am Dienstag in ihrem monatlichen „Conjoncture flash“. Die aktuelle Wachstumsprognose von 1,7 Prozent für 2026 „dürfte angesichts der Verschlechterung des internationalen Umfelds nach unten korrigiert werden“, so das Statec.