Haushaltsplanung bis 2028

Stabilität im Visier der Staatsfinanzen Luxemburgs – aber Defizite bleiben

Der neue mehrjährige Staatshaushalt bis 2028 zeigt auf, dass in den kommenden Jahren eine Bremse bei der stetigen Verschlechterung der Staatsfinanzen eingelegt werden soll. Defizite sollen trotzdem weiter erwirtschaftet werden. Am Ende der Bezugsperiode dreht der Saldo im Bereich der „Sozialversicherungen“ ins Minus.

Gilles Roth am Mittwoch bei der Vorstellung der Pläne für die Staatsfinanzen in den kommenden Jahren

Gilles Roth am Mittwoch bei der Vorstellung der Pläne für die Staatsfinanzen in den kommenden Jahren Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Innerhalb der letzten paar Jahre hat sich die Situation der Luxemburger Staatsfinanzen deutlich verschlechtert. Hatten die langfristigen Haushaltspläne von 2021 noch vorgesehen, dass der Staatshaushalt ab 2024 wieder schwarze Zahlen schreiben soll, so sind bereits seit 2022 in all den kommenden Jahren nur noch Defizite eingeplant. Um die Defizite zu decken, müssen weiter neue Schulden aufgenommen werden.

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