Weltall

SES will neue Kommunikationssatelliten ins All schießen

Die SES will ihre Satellitenflotte im mittleren Erdorbit ausbauen und greift dafür auf US-amerikanische Unterstützung zurück.

SES Satellitenkommunikationsteam arbeitet mit US-Experten an innovativen Satellitenplänen

SES greift für die Pläne auf US-Expertise zurück Foto: Fabrizio Pizzolante

Der Luxemburger Satellitenbetreiber SES baut seine nächste MEO-Satellitenkonstellation mit dem US-Raumfahrtunternehmen K2 Space auf. Wie SES am Dienstag mitteilte, soll das neue Netzwerk „meoSphere“ ab 2030 in Betrieb gehen und die Kapazitäten im mittleren Erdorbit deutlich erweitern. In einer ersten Phase sind 28 Satelliten vorgesehen, verteilt auf vier Orbitalebenen. Die Satelliten sollen in rund 8.000 Kilometern Höhe kreisen.

SES will dabei eigene softwaredefinierte Nutzlasten aus Luxemburg mit Hochleistungsplattformen von K2 Space kombinieren. Das Unternehmen verspricht sich davon höhere Datenraten, kleinere und günstigere Terminals sowie mehr Flexibilität für kommerzielle und staatliche Kunden. Das System soll laut SES unter anderem für Regierungs- und Verteidigungsanwendungen, Luft- und Schifffahrt sowie Telekommunikation eingesetzt werden und mit dem europäischen IRIS2-Programm kompatibel sein.

In den kommenden drei Jahren sind mehrere Testmissionen geplant, um Satellitenplattform und Nutzlasten im Orbit zu erproben. Laut SES ist das Projekt bereits in der Investitionsplanung für 2026 enthalten. (hat)

1 Kommentare
Manfred Reinertz Barriera 24.03.202622:34 Uhr

Ohne Zweifel eine richtige Entscheidung: SES muss eben am Ball bleiben...mit Trump-Land insbesondere.

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